Überblick Edelmetalle

Gold | Silber | Platin | Palladium

Überblick Edelmetalle

Diese Seite verschafft Ihnen einen nützlichen Überblick über das Thema Edelmetalle.

Überblick Edelmetalle: Warum in Edelmetalle investieren?

Haben Sie schon einmal ein Stück Gold in der Hand gehalten? Der Besitz von Edelmetallen bringt nicht nur das “gute Gefühl”, echte Werte zu besitzen, sondern bietet neben Renditechancen eine zusätzliche Sicherheit für Ihr Vermögen.

Edelmetalle …

  • sind Sachanlagen mit eigenem Wert
  • profitieren von zunehmender ökonomischer Unsicherheit
  • sind eine Vermögensversicherung in Krisenzeiten
  • reduzieren das Risiko bei drohender Inflation, Staatskrisen und Währungsreformen
  • sind die Zukunft – ohne sie würden Handy, Solarzelle, Batterie oder Katalysator nicht funktionieren
  • erfüllen die Geldfunktion seit vielen tausend Jahren
  • sind global als Alternativgeld akzeptiert
  • sind knapp und damit nicht beliebig vermehrbar – die Goldvorkommen reichen für nur noch etwa 20 Jahre, die Silbervorkommen für rund 27 Jahre
  • erhalten seit mehreren tausend Jahren ihre Kaufkraft
  • sind ideal als Beimischung Ihrer Vermögensanlagen in Höhe von ca. 8-12% des Gesamtvermögens.

Überblick Edelmetalle: Gute Gründe

Edelmetalle als knappes Gut besitzen einen hohen inneren Wert. Im Gegensatz zu Papiergeld, das zu seinem inneren Wert „0“ zurückzukehren wird, stellen Edelmetalle immer einen realen Wert dar. Dieser Wert steigt und fällt nicht nur durch Angebot und Nachfrage. Auch politische Geschehnisse, Wirtschaftskrisen, Massenmedien und Spekulationen beeinflussen die Preise von Edelmetallen nachhaltig und machen die Anlage in Edelmetalle weniger berechenbar.

Der ehemalige Bundesbank-Präsident und Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, Prof. Dr. Jürgen Stark, kennt den Geldmarkt und den Wert des Papiergeldes wie kaum ein anderer. Seine Einschätzung:

„Unser Geldsystem ist pure Fiktion und ich empfehle den Bürgern, einen Teil ihrer fiktionalen Ersparnisse zu schützen und in Gold und Silber anzulegen.“

Prof. Dr. Jürgen Stark

Bundesbankpräsident a.D. & Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank

Quelle: WiWo Nr. 30 vom 21.07.2014, S. 92

Das nachfolgende Video von N24 präsentiert Ihnen Hintergründe und Fakten und gibt Ihnen somit einen guten Überblick über Edelmetalle:

Quelle: YouTube, „N24 – 7 Gründe für Edelmetalle“

 

Zu den Edelmetallen gehören Gold und Silber sowie verschiedene Metalle des Platins. Zum Platin gehören das leichte Metall Palladium sowie die Elemente Osmium und Iridium. Mithilfe einer verfeinerten Einteilung der Korrosionsbeständigkeit werden Edelmetalle von halbedlen Metallarten unterschieden. Zu diesen gehören beispielsweise Kupfer, Rhenium und Zinn.

 

Überblick Edelmetalle: Welche Edelmetalle gibt es?

Insgesamt umfasst die Gruppe der Edelmetalle acht Metalle. Allerdings haben sich davon nur die Metalle Gold, Silber, Platin und Palladium durchgesetzt. Die Hauptgründe dafür liegen in ihrer Verfügbarkeit und Bearbeitungsmöglichkeit als Anlagemetalle. Neben unzähligen Handelsformen sind diese Metalle auch in Form von Barren und Münzen verfügbar. In diesen beiden Formen werden die Metalle ausschließlich für Anlage- bzw. Sammlerzwecke genutzt.

In der folgenden Tabelle ist die Gruppe der Edelmetalle aufgeführt:

Ordnungssystem der Edelmetalle

Quelle: MAIESTAS Vermögensmanagement AG / Sebastian Weißschnur

Überblick Edelmetalle: Eigenschaften von Edelmetallen

Edelmetalle weisen grundlegende chemische Eigenschaften auf, zu denen besonders ihre Korrosionsbeständigkeit zählt. Aufgrund ihrer thermisch instabilen chemischen Verbindungen oxidieren und rosten Edelmetalle nicht. Hohe Temperaturen tragen dazu bei, dass sich die Verbindungen der Edelmetalle zerlegen.

 

Das Edelmetall Gold

Das bekannteste Edelmetall Gold leitet sich aus dem Indogermanischen ab und bedeutet „gelb“ bzw. „glänzend“. In der Natur kommt Gold meist in gediegener Form vor und und ist fein verteilt in Gesteinen zu finden. Die größten Goldvorkommen finden sich in Südafrika, China, Australien, den USA und Russland. Das Edelmetall Gold wird häufig zu Schmuck, Goldbarren oder Goldmünzen weiterverarbeitet, oder es wird industriell verarbeitet. Die Goldreserven sind begrenzt, anders als Geld, das sich beliebig “vermehren” lässt. Die geschätzte Restabbaumenge an Gold beträgt ca. 46.000 Tonnen weltweit und ist bei einer jährlichen Förderung von rund 2.600 Tonnen voraussichtlich in ca. 18 Jahren erschöpft. Die bisher weltweit geförderte Menge Gold wird auf ca. 150.000 Tonnen geschätzt. Würde aus den gesamten Goldreserven ein massiver Würfel gefertigt, hätte dieser nur knapp 20 Meter Kantenlänge. Gold erzielte in den letzten 10 Jahren eine Wertsteigerung von mehr als 300%.

Das Edelmetall Silber

Das Edelmetall Silber zeichnet sich durch seine leichte Verformbarkeit aus. Zudem weist Silber die größte elektrische Leitfähigkeit aller Elemente sowie die höchste thermische Leitfähigkeit aller Metalle auf. Silber wird für die Herstellung von Schmuck oder zu Anlagezwecken weiterverarbeitet. Die chemischen und physikalischen Eigenschaften machen das Edelmetall zu einem wichtigen Bestandteil in der Elektrik, Elektronik und Optik. Silber ist, ähnlich wie Gold, in seinem Vorkommen begrenzt. Die Industrie benötigt Silber in großen Mengen, auch für neue Technologien wie Supraleiter. Der Bedarf nach Silber wächst. Die bekannten Silbervorkommen reichen voraussichtlich nur bis zum Jahr 2034. Einige Fachleute sehen bei Silber sogar größere Zukunftschancen als bei Gold.

Das Edelmetall Platin

Der Chemiker Wilhelm Carl Heraeus schaffte es im Jahr 1856 erstmals, das Edelmetall Platin durch das Schmelzen in einer Flamme aus Wasserstoff und Sauerstoff in seiner Reinform zu gewinnen.  Zuvor wurde das Edelmetall lediglich als eine besondere Form von Silber und nicht als eigenständiges Metall wahrgenommen. Diese falsche Annahme hatte auch den Namen Platin zur Folge, abgeleitet von dem spanischen Wort „Platina“ für Silber. Heute wird das Edelmetall vor allem in Katalysatoren für die Abgasreinigung oder für die Düngemittelproduktion verwendet. Platinlegierungen leisten auch einen wichtigen Beitrag im Bezug auf die Herstellung vieler Laborgeräte. Platin ist historisch betrachtet nach Rhodium und noch vor Gold das zweitwertvollste Edelmetall. Es ist 30 mal seltener als Gold und kommt nur an wenigen Orten vor. Platin wird in der Industrie vielfach eingesetzt, da es sich auch bei hohen Temperaturen stabil verhält. Ca. 33% des Gesamtbedarfs werden in der Automobilindustrie für Katalysatoren speziell für Dieselmotoren verwendet. Weitere Anwendungsgebiete sind die Raumfahrt- und Lasertechnik sowie die Medizintechnik. Hauptförderländer sind mit 77% Südafrika und Russland mit 13%.

Das Edelmetall Palladium

William Hyde Wollaston benannte das Edelmetall Palladium nach seiner Entdeckung im Jahr 1803 nach dem Asteroiden Pallas. Neben seiner Anwendung in Form von Abgas-Katalysatoren und Dieselpartikelfiltern in der Automobilindustrie wird das Edelmetall Palladium auch oftmals in der Elektronik und Elektrotechnik genutzt. Palladium, das “Edelmetall der Wirtschaft”, lässt Katalysatoren für Ottomotoren in Autos effizienter arbeiten (Marktanteil 55%). Für die Entwicklung dieses Verfahrens wurde 2010 der Chemie-Nobelpreis vergeben. Seither ist der Preis von Palladium stark gestiegen. Weitere Anwendungsgebiete: Medizintechnik, Nanotechnologie und alternative Umwelttechniken. Hauptproduzent mit ca. 40% der Weltfördermenge ist zurzeit Russland. Rohstoffexperten gehen davon aus, dass diese Ressourcen demnächst weitestgehend erschöpft sind. Palladium erzielte in den letzten 10 Jahren eine Wertsteigerung von ca. 350%.

Überblick Edelmetalle: Chemische und physikalische Eigenschaften

Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die chemischen und physikalischen Eigenschaften sowie das Vorkommen und Aussehen aller Edelmetalle:

Eigenschaften von Edelmetallen

Quelle: MAIESTAS Vermögensmanagement AG / Sebastian Weißschnur

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